Apfelzeit

(Aktuelles über die Mosterei) Die Apfelzeit 2019 ist im vollen Gange, aber der Ertrag ist nicht so hoch wie im Superjahr 2018.

Familien-Mosterei

Seit 1995 betreiben wir eine Familienmosterei, in welcher wir Ihnen helfen aus Ihren Äpfeln Apfelsaft herzustellen. Sie müssen einfach nur die Früchte von Ihren Apfelbäumen pflücken, die faulen Stellen herausschneiden und die Äpfel dann zu uns bringen (Bitte schneiden Sie keine kleinen Apfelstückchen, dies erfordert immer etwas mehr Aufwand).

In unserer Familienmosterei werden die Äpfel zuerst gewaschen, dann zu Maische zermahlen und anschließend wird der Saft aus der Maische gepresst. Zurück bleibt der trockene Trester, den Sie am besten wieder mitnehmen (Behälter dafür mitbringen). Der Apfelsaft wird anschließend pasteurisiert und dadurch haltbar gemacht. Schlussendlich kann der Saft abgefüllt werden. Wir verwenden BagInBox-Gebinden in den Größen 3L, 5L und 10L. Nach Absprache besteht jedoch auch die Möglichkeit den Saft in Glasflaschen zu füllen, welche Sie mitbringen müssen. Ebenfalls sollten sie, je nach Menge, mindestens 1 Stunde Zeit einplanen. Natürlich können sie bei allen Schritten uns über die Schulter schauen.

Vereinbaren Sie mit uns einen Termin und wir können den Ablauf und weitere Fragen klären.

Kindermosterei

Selber Apfelsaft herstellen und alle Arbeitsschritte kennenlernen! Wie viel Arbeit steckt darin, bis sich die ersten Gläser füllen lassen! Und wie werden schon die ersten Tropfen bejubelt.

Wir haben alle notwendige Geräte für diese besondere Aktion. Auch große Kindergruppen können teilnehmen, an drei Produktionslinien können bis zu 30 Kinder arbeiten-wenn genügend Äpfel vorhanden sind (benötigt werden ca. 2kg pro Kind). Sie können mit ihrer Gruppe zu uns kommen, wir kommen aber auch gern zu ihnen in der Region Hannover. Oder leihen sie sich die Geräte der Kindermosterei aus und führen die Apfeltage in ihrer Einrichtung selbst durch.

Die Mosthexe

Diese Maschine ist über 60 Jahre alt und existiert nur 2 mal in Deutschland. Sie ist die Urform der heutigen Bandpresse. Im Rahmen des BINGO-Projekts haben wir unsere Mosthexe restauriert und jetzt funktioniert sie wieder.

Der Solartrockner

Das Trocknen ist eine sehr schonende Konservierungsmethode, da die gesundheitsfördernden Nähr- und Inhaltsstoffe bei Trockentemperaturen von 35-55°C weitgehend erhalten bleiben. Viele pflanzliche Lebensmittel, wie Obst, Gemüse, Kräuter, Nüsse, Beeren und Pilze sind sehr gut zum Trocknen geeignet. Wichtig für einen intensiven Geschmack nach dem Trocknen ist eine optimale Reife des Trockengutes. Je nach Feuchtigkeitsgehalt des Trockengutes ist der Trocknungsprozess im Solartrockner nach 1 bis 3 Sonnentagen abgeschlossen. Durch den Wasserentzug kommt es zu einer Anreicherung der Geschmacks- und Inhaltsstoffe, das Ergebnis sind getrocknete Lebensmittel, die in ihrer Qualität kaum im Handel erhältlich sind (keine chemische Behandlung, langsame und schonende Trocknung mit Unterbrechung während der Nachtstunden). Die getrockneten Lebensmittel können bei Zimmertemperatur 1-2 Jahre gelagert werden. Die Befüllung, Kontrolle und Entnahme erfolgt mittels einer klappbaren Tür auf der Rückseite des Solartrockners. Das Trockengut liegt auf 9 Laden mit Gitterboden, welche einzeln entnommen werden können (Füllgewicht ca. 1kg Frischobst pro Lade). Durch die Räder am Gestell kann der Trockner mühelos durch eine Person bewegt werden. Die Zielgruppe für diesen Solartrockner sind Landwirte, Hobby- und Kleingärtnerein, Selbstversorger, lebensmittelverarbeitendes Kleingewerbe und Ausbildungsstätten. Die Vorteile des Solartrockners sind die rasche Konservierung (2-3Sonnentage), keine Energiekosten, Schonende Trocknung bei 35-55°C, das Trockengut wird nicht dem Sonnenlicht ausgesetzt, lebensmittelechte Edelstahlgitter, der Trockenraum ist Insektengeschützt, er ist optimiert für mitteleuropäische Klimaverhältnisse.

19. Calenberger ApfelTag

Unser Herbstvergnügen am 18 September bot den vielen Interessierten wieder einen durchaus vielfältigen Nachmittag bei bestem Wetter: Selbst Saft aus den eigenen Äpfeln mosten, haltbarmachen, abfüllen, ganz frischen Saft probieren, leckere Pfannkuchen und Kuchen im ApfelCafe mit geniessen. Zum ersten mal mit dabei war unserer Hauseigener Lehmbackofen, bei dem leckere Mini-Pizzen gebacken wurden. Wieder stand auch Sabiene Fortak als Mitglied des Deutschen Pomologenvereins für viele Fragen, aber insbesondere für die Sortenbestimmung zur Verfügung. Sie ist als Spezialistin im ganzen Land bereits bekannt und kennt insbesondere alte Apfelsorten. Wussten sie, dass es in Deutschland etwa 1200 Apfelsorten gibt? Sie gab auch Pflege und Pflanzungsempfehlungen und erläuterte unser Rechercheergebnis zu den vorhandenen alten Sorten im CalenbergerLand vor. Auch Kinder waren am Apfeltag wieder begeistert im Einsatz. Selber in der Kindermosterei Saft machen, ein besonderes Erlebnis. Ein besonderre Höhepunkt war natürlich unsere Mosthexe.