Der Verein

Seit 34 Jahren für Umwelt- und Naturschutz aktiv und Jahrzehnte lang Vorreiter in der Alternativ-Energie.
Schon von Anfang an setzten wir uns als Schwerpunkt die Energieeinsparung und die Nutzung der regenerativen Energien, um einen Ausweg aus der Sackgasse „Atomenergie“ zu schaffen. Weitere Schwerpunkte sind die Reinhaltung der Gewässer, die Unterstützung der biologischen Landwirtschaft und die Umweltbildung, speziell für Kinder und Jugendliche. In all diesen Bereichen führten wir bereits spezielle Projekte mit Theorie- und Praxisteil durch. Gründung im März 1958
Wir kümmern uns um das Gewässerreich, das Wassersparen im Privathaushalt und den Artenschutz. Seit 1990 sind wir in der Kinder- und Jugendbildung tätig und bieten ein- oder mehrtägige ökologische Projekte für Grundschulen an, gestalten Ferienpassaktionen und Aktiv-Freizeiten für Kindergärten und Kinderläden und veranstalten Seminare für Jugendliche, welche wir alleine oder mit unserer Partnerorganisation BUND ausrichten.
Um die regenerativen Energien nutzen zu können, wurde 1985 ein thermischer Sonnenkollektor (20qm) an unserem Seminarhaus installiert. 1992 folgte dann eine PV-Anlage und 1995 die E-Mobilität. Ebenfalls veranstalteten wir ab 1995 solarthermische Wander-Ausstellungen für Schulen mit 20 verschiedenen Objekten, einschließlich Solarstirling und E-Mofa.
Neben Projekten zum Umweltschutz setzen wir uns seit einigen Jahren auch für die Menschenrechte ein. Dabei sind wir auch im Ausland aktiv: Schon seit 1996 arbeiten wir mit der unabhängigen Jugendorganisation ASDEMO in Gomel (Belarus) zusammen und behandeln mit dieser Themen wie die Probleme der Reinhaltung von Gewässern und des Trinkwassers, der Energieerzeugung und des Klimawandels, sowie des Lebens mit der Tschernobyl-Strahlung und der Arbeit in demokratischen Strukturen. Seit 2014 kooperieren wir mit der RHC in Bujanovac (Südserbien), eine NGO, welche Projekte für die Bevölkerungsgruppe der Roma durchführt. Durch eine langfristige Zusammenarbeit sollen die Bemühungen unterstützt werden um die soziale, sowie die wirtschaftliche und ökologische Situation dieser Menschen dort nachhaltig zu verbessern und zu stabilisieren. NGO = Nichtregierungs-organisation
Hier in Barsinghausen arbeiten wir seit 2013 eng mit dem Verein „Horizonte“ zusammen und veranstalten mit diesem zum Beispiel Diskussionsveranstaltungen für Flüchtlinge.
Neben der Energiegewinnung sind wir jedoch auch im Naturschutz aktiv und veranstalteten 1992 bis 2002 die erste Obstbörse der Region.
1992 bis 2002 veranstalteten sie die erste Obstbörse der Region. Ab 1995 setzte sich der Verein dann für den Erhalt der Streuobstwiesen und alten Apfelsorten ein, wodurch ebenfalls die Familienmosterei begann. Seit 1986 wurden kontinuierlich Bachuntersuchungen durchgeführt und es fanden Veranstaltungen zur Grundwasserproblematik und zur Wasserverschmutzung nach dem Vorkommen von Pestiziden im örtlichen Trinkwasserwerk von 1997 bis 1999 statt. Hierzu wurde auch eine eigene Regenwasseranlage installiert. Kooperationspartner bei den Projekten waren und sind öffentliche Einrichtungen wie Schulen und Kindergärten, Umweltämter, aber auch Stiftungen wie NGOs wie unter anderem BUND und JANUN. Zeitweise arbeiteten bei uns ABM-Kräfte und Teilnehmer anderer Maßnahmen des Arbeitsamtes mit. Von 1991 bis 2004 half uns immer ein Zivi und von 2000 bis 2008 betreuten wir ein oder zwei FÖJler/innen. Mit der Pädagogisch-praktischen Arbeit begannen wir 2012 und bieten seitdem ein breit gefächertes ökologisches Angebot für Kinder und Jugendliche, einschließlich Ferienpass-Aktionen. Ebenfalls wird seitdem unser Projekt „Apfelzeit“ mit der Familienmosterei stark genutzt, wir begannen mit der Intensivierung von Landheim-Aufenthalten für Schulklassen und seit September 2015 bieten wir erneut einen FÖJ-Platz an. Ebenfalls begannen wir mit dem Ausbau der internationalen Projekte Südserbien und Gomel, Belarus.